Raumplaner kostenlos
Bei den meisten kostenlosen Raumplanern musst du erst jede Wand nachzeichnen, bevor du auch nur einen Stuhl verschieben darfst. ToScale startet mit dem Plan, den du schon hast: Lade ein Foto oder einen Screenshot deines Grundrisses hoch, setz den Maßstab einmal und stell die Möbel in Echtgröße darauf – kostenlos, im Browser, ohne Konto.
Füge Bett, Sofa, Schreibtisch, Esstisch oder Kleiderschrank mit ihrer echten Breite und Tiefe hinzu, zieh sie an ihren Platz, dreh sie und tausch sie aus, bis die Anordnung aufgeht. Weil alles im selben Maßstab wie dein Grundriss gezeichnet wird, siehst du die Laufwege und den Platz zum Türöffnen so, wie sie später wirklich sind. Übliche Startwerte aus dem deutschsprachigen Möbelhandel: Doppelbett 140 × 200 oder 160 × 200 cm, Kleiderschrank rund 60 cm tief, Esstisch 120 × 80 cm für vier und 180 × 90 cm für sechs Personen, Schreibtisch 120 × 60 cm als Standardmaß oder 140–160 × 80 cm für zwei Monitore, Kommode 80–120 cm breit und rund 45–50 cm tief. Nichts installieren, nichts einrichten – Seite öffnen und loslegen. ToScale läuft auf dem Handy genauso wie am Rechner, gibt es in neun Sprachen und ist komplett kostenlos.
Welchen kostenlosen Raumplaner brauchst du wirklich?
Hinter „Raumplaner kostenlos“ stecken sehr unterschiedliche Werkzeuge, und sie beantworten unterschiedliche Fragen. So sieht der Weg zur Antwort bei jedem Ansatz aus.
| Ansatz | Womit du startest | Was du eingeben musst | Welche Frage er beantwortet |
|---|---|---|---|
| Grundriss zuerst (ToScale) | Der Grundriss, den du schon hast – als Foto oder Screenshot | Eine bekannte Länge für den Maßstab, danach Breite und Tiefe jedes Möbelstücks | Ob ein Möbelstück an die gewünschte Stelle passt und wie viel Laufweg daneben bleibt |
| Planer zum Selberzeichnen | Eine leere Fläche | Jede Wand, jede Tür und jedes Fenster, bevor du das erste Möbelstück setzen darfst | Dieselbe Frage – aber erst, nachdem du deine Wohnung komplett nachgebaut hast |
| Passt-das-Rechner | Ein Formular mit ein paar Zahlenfeldern | Raum- und Möbelmaße als reine Zahlen | Ein Ja oder Nein für ein einzelnes Stück, ohne Bild davon, wo es am Ende steht |
| 3D-Planer der Möbelhäuser | Ein Musterraum oder ein Raum, den du im Programm nachbaust | Raumform plus Katalogmöbel, die selten deinen entsprechen | Wie ein fertig eingerichteter Raum aussehen könnte – mehr Optik als Passform |
| Ausgedruckter Plan, Zollstock und Bleistift | Der echte Raum | Nichts einzurichten, dafür bei jeder neuen Idee komplett neu messen | Eine Variante nach der anderen – genau, aber langsam |
Keiner dieser Wege ist falsch, sie passen nur zu verschiedenen Momenten. Wenn du schon einen Grundriss und ein konkretes Möbelstück im Kopf hast, sparst du dir mit dem Grundriss als Startpunkt das komplette Nachzeichnen.
Häufige Fragen
- Ist der Raumplaner wirklich kostenlos?
- Ja. Grundriss hochladen, Maßstab setzen, Möbel anordnen und das Ergebnis exportieren ist alles kostenlos – ohne Anmeldung, ohne Download und ohne Bezahlversion im Hintergrund.
- Muss ich mein Zimmer erst zeichnen?
- Nein, genau das spart dir ToScale. Du startest mit einem Foto oder Screenshot eines vorhandenen Grundrisses, statt Wände nachzuziehen. Und wenn du gar keinen Plan hast, reicht auch ein grob gezeichnetes Rechteck mit einer selbst gemessenen Wand.
- Sind die Möbel maßstabsgetreu?
- Ja. Du trägst Breite und Tiefe jedes Stücks in Zentimetern ein, und es wird genau in dieser Größe auf deinen Grundriss gezeichnet – was am Bildschirm passt, passt auch im Zimmer. Geh dabei nach Zentimetern statt nach Namen: Manche Händler verkaufen 160 × 200 cm als „Queensize“ – ein Standardmaß ist der Begriff hier nicht, und die US-Maße dahinter sind andere.